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StuDanceProSchool1

StuDance ProSchool

Ansprechpartner: Dr. Silke Kirsch, Lena Kroll

**Kurzfilm Abschlussaufführung von "StuDance ProSchool" an der Albert-Einstein-Mittelschule (SoSe 2013)**

StuDance ProSchool ist ein sportpädagogisches Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Augsburg und einer Schule oder schulnahen Einrichtung. Als sportpädagogisches Setting kann dabei jede Schulform gewählt werden, besonders herausfordernd und möglicherweise gerade reizvoll erscheinen soziale Brennpunktschulen, um den studentischen Erfahrungshorizont auch im Bereich der Sportsozialarbeit zu erweitern.

Im Rahmen des Projekts werden innerhalb von selbstorganisierten Unterrichtsprozessen, welche sich aus dem Komplex Tanz, dem Bereich der Darstellenden Künste und der  Bewegungskünste zusammen setzen, Lehrerfahrungen gesammelt und reflektiert. Ziel istdie abschließende Bühnendarbietung vor Publikum.

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BewegungskuensteBewegungskünste & Jonglageprojekt "Motions for Emotions"

Ansprechpartner: Klaus Stillger

Das von Dipl. Sportlehrer Klaus Stillger initiierte Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Donauwörth durchgeführt. Grundidee des Projektes war, die im Wahlfach Bewegungskünste erworbenen praktischen Fähigkeiten, an Kinder und Jugendliche zu vermitteln, um sich didaktisch und pädagogisch erproben zu können.

2005 (Bericht), 2007 (Bericht), 2008, 2010 (Bericht), 2011 (Bericht, Seminararbeit)


Text?Interkulturelles Mädchen-Fußball-Camp

Ansprechpartner: PD Dr. Claudia Augste

Mitte Juni 2011 hatte das Institut für Sportwissenschaft zu einem viertägigen Mädchenfußball-Camp auf den Campus geladen. Im Rahmen des Stadtjugendring-Ferienprogramms "Tschamp" auf freiwilliger Basis an diesem Camp teilgenommen haben dreißig acht- bis 14-jährige Mädchen mit und ohne Fußballerfahrung und mit ganz unterschiedlichen biographisch-kulturellen Hintergründen. "Teils in Trikots mit den klingenden Namen männlicher Fußballstars sind die jungen Fußballerinnen allesamt mit vollem Einsatz und enormer sportlicher Begeisterung dabeigewesen", berichtet der Sportpädagoge und Institutsleiter Prof. Dr. Helmut Altenberger.

Inhaltlich vorbereitet worden war das Camp von Sportstudentinnen und studenten in einem sportpädagogischen Projektseminar mit dem Titel "Mädchenfußball - Integration durch ein Fußballcamp". "Diesem Titel entsprechend stand während des von unseren Studierenden betreuten Camps - abgesehen von einer Menge Spaß, die alle Beteiligten hatten - der Aspekt des sozialen Miteinanders nicht minder im Blickpunkt als der Erwerb fußballerischer Fertigkeiten", so die Seminarleiterin Dr. Claudia Augste.


Text?Erlebnispädagogik

Projektmitarbeiter: Dr. Martin Scholz

Kongress "Erleben und Lernen" 2002 // 2004 // 2006 // 2008 // 2010

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Kooperation Chabarowsk (Russland)

Vom 4. - 18. Oktober 1999 besuchte zum zweiten Mal eine sportwissenschaftliche Delegation im Rahmen des Alexander-Herzen-Programms die Partneruniversität in Chabarowsk. Damit wurde erfolgreich an den Besuch des Vorjahres von Prof. Dr. Helmut Altenberger und seinen Mitarbeitern Dr. Marc Weitl und Martin Scholz angeknüpft, die mit ihrer Reise im Herbst 1998 erste Weichen für eine effektive Zusammenarbeit gestellt hatten. Dem zukunftsweisenden Abschluss-Satz des Berichts in der Uni-Press 4/99 folgend ("Vor allem aber will man sich auf den Austausch des wissenschaftlichen Nachwuchses konzentrieren ..."), bestand die diesjährige Delegation aus den Doktorandinnen Verena Oesterhelt und Claudia Augste und der Examenskandidatin Barbara Pfannes.

Diese gelungene sprachliche Betreuung wurde vor allem beim fachlichen Austausch deutlich, der eine große Bandbreite umfasste.

  1. Gastvorträge in studentischen Seminaren zu den Themen "Erlernte Hilflosigkeit", "Der Lernbereich Kooperation im Rahmen des Fachlehrplans Sport" und "Konditionelle Belastungen und motorische Kontrolle".
  2. Methodisches Seminar für Dozenten, in dem Claudia Augste, Verena Oesterhelt und die russische Doktorandin Swetlana Artischko ihre Dissertationsthemen und Barbara Pfannes ihre Zulassungsarbeit vorstellten.
  3. Praxisunterricht im Rahmen der Sportstudentenausbildung (Akrobatik, Jonglieren)
  4. Unterrichtsstunde an einer Schule (Themenschwerpunkt Orientierungslauf).

Besonders positiv empfanden die Augsburgerinnen die Tatsache, dass es auf Grundlage der Vorträge zu intensiven fachlichen Diskussionen kam, die zu einem offenen und anregenden Gedankenaustausch führten. Nicht nur in den theoretischen, sondern gerade auch in sportpraktischen Veranstaltungen, war das Interesse an den doch unterschiedlichen Unterrichtsansätzen und das große Bedürfnis nach einem Informationsaustausch zu spüren. Als auffälliges Element war dort - wie für Prof. Dr. Altenberger und seine Mitarbeiter - auch für die diesjährige Delegation die Dominanz des Leistungsgedanken im sportpraktischen Bereich deutlich zu sehen. Die anregenden Diskussionen zeigten jedoch, dass im theoretischen Bereich der Sportpädagogik sehr ähnliche Ziele verfogt werden, wobei differierende fachliche sowie gesellschaftliche Hintergründe und Sichtweisen allerdings zu unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten führen.

Neben der aktiven Gestaltung des Programms erhielt die Delegation durch Unterrichtsbeobachtungen an örtlichen Schulen, sowie durch den Besuch weiterer Lehrveranstaltungen der Sportfakultät einen umfassenden Eindruck von den Abläufen innerhalb dieser Institutionen. Insbesondere ein Besuch an der benachbarten Akademie für Körperkultur und Sport und das Beiwohnen einer Dissertationsverteidigung vor dem wissenschaftlichen Rat war für die Augsburger Nachwuchswissenschaftlerinnen von großem Interesse. Ergänzt wurden die tiefen Eindrücke durch eine Besichtigung der vor allem im multimedialen Bereich sehr gut ausgestatteten Universität in Wladiwostok. Hierdurch boten sich Vergleichsmöglichkeiten, die einmal mehr ins Bewusstsein riefen, mit welch geringen materiellen und institutionellen Voraussetzungen der Lehr- und Forschungsbetrieb an der Staatlichen Pädagogischen Universität in Chabarowsk bewerkstelligt wird.